"Heiße Terriner" aus Wolfsburg

“Heiße Terriner” aus Wolfsburg zu Gast in der Mühle
Reinhard Lotz war bereits im Spätherbst des vergangenen Jahres mit einer Wohnmobilgruppe aus Hehlingen zu Gast in der Mühle. Der Besuch beeindruckte ihn so sehr, dass die Idee entstand, mit dem Wolfsburger Herrenkochklub „Die heißen Terriner“ per E‑Bike nach Räbke zu radeln. Da die regelmäßigen Kochabende derzeit pausieren, bot sich diese Tour als willkommene Alternative an.
Der Kochklub trifft sich normalerweise an jedem ersten Dienstag im Monat in der Familienbildungsstätte Wolfsburg. So fand die Radtour passenderweise genau an diesem gewohnten Termin statt. Die Teilnehmer, die aus verschiedenen Wolfsburger Ortsteilen stammen, starteten in Hehlingen. Die rund 30 Kilometer lange Strecke führte über Rennau, Süpplingenburg und Süpplingen entlang der Schunter bis zur Wassermühle in Räbke.
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen war den sportlichen Radfahrern die Anstrengung kaum anzusehen. Nach der Ankunft stand zunächst eine Erfrischung mit kühlen Getränken und Keksen auf dem Programm. In geselliger Runde stellten sich Gastgeber und Gäste gegenseitig vor. Dabei wurde deutlich, dass der traditionsreiche Kochklub bereits seit 25 Jahren besteht. In dieser Zeit wurden zahlreiche „Rezepte der Welt“ gemeinsam zubereitet. Küchenmeister Achim Wittke plant jeweils die Menüfolge, die anschließend von der Gruppe im Team gekocht wird.
Anschließend stellte Klaus Röhr das Projekt „Wassermühle Liesebach“ anhand einer Präsentation vor. Es folgte der obligatorische Rundgang durch das technische Denkmal. Die Gäste würdigten den bisherigen Stand der Sanierungsarbeiten mit großer Anerkennung. Besonderes Interesse fand das Modell der Fürstlichen Papiermühle, in Räbke auch als Untermühle bekannt. Selbstverständlich durfte zum Abschluss auch der Eintrag ins Gästebuch nicht fehlen.

Es geht weiter Richtung Königslutter
Nach gut zwei Stunden setzte die Gruppe ihre Tour auf dem Braunschweiger Jakobsweg in Richtung Königslutter fort. Auf dem Marktplatz legten die Radfahrer im Schatten eines Hauses beim Vietnamesen eine weitere Erfrischungspause ein. Danach ging es zügig auf Rad- und Feldwegen nordwärts nach Vorsfelde. Das passt gut, denn dieser Stadtteil gehörte bis zur Gebietsreform in den 1970er-Jahren noch zum Landkreis Helmstedt. Im Steakhaus Hackepeter klang der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen aus, wobei die Erlebnisse der Exkursion noch einmal Revue passiert wurden.
Ein herzlicher Dank gilt den Wolfsburger Gästen für ihren Besuch und ihre großzügige Spende. Sie wird – wie immer – für die weitere Sanierung der Mühlenanlage eingesetzt.


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