Flechtorfer Mühle spendet

Pro­ku­rist Andrej Welk (li.) und Indus­trie­kauf­mann Linus Busch

Mehl­spen­de zum Deut­schen Müh­len­tag 2026

Flech­tor­fer Müh­le füllt zum neun­ten Mal his­to­ri­sche Elm­gold-Tüten ab

Die Vor­be­rei­tun­gen für den Deut­schen Müh­len­tag am Pfingst­mon­tag, 25. Mai 2026, lau­fen auf Hoch­tou­ren. Dazu gehört bereits zum neun­ten Mal die Fahrt in die Ein­heits­ge­mein­de Leh­re zur Flech­tor­fer Müh­le Wal­ter Thö­ne­be GmbH. Die Bit­te des Räb­ker För­der­ver­eins stieß beim Müh­len­be­sit­zer Mat­thi­as Thö­ne­be, ver­tre­ten durch Pro­ku­rist Andrej Welk, erneut auf offe­ne Ohren.

Vor weni­gen Tagen über­gab der Vor­sit­zen­de Klaus Röhr ins­ge­samt 250 Ori­gi­nal­tü­ten mit dem tra­di­ti­ons­rei­chen Logo „Elm­gold“. Die Tüten waren seit den 1950er-Jah­ren hygie­nisch und tro­cken in gro­ßen Ver­pa­ckungs­ein­hei­ten auf dem obe­ren Boden der Müh­le gela­gert wor­den. Mit­ge­bracht wur­de zugleich die Bit­te, die­se mit bes­tem Mehl aus Flech­torf – eben­falls einem Dorf an der Schun­ter – zu fül­len.

Pro­ku­rist Andrej Welk ant­wor­te­te freund­lich : „Herr Röhr, wir mel­den uns in den nächs­ten Tagen.“ Kurz dar­auf erfolg­te tele­fo­nisch die Zusa­ge. Bereits heu­te konn­ten die palet­tier­ten Elm­gold-Tüten, gefüllt mit hoch­wer­ti­gem Bio-Wei­zen­mehl Typ 550, abge­holt wer­den. Das Mehl eig­net sich her­vor­ra­gend für fei­ne Back­wa­ren und ist ide­al für Brot, Kuchen und Gebäck mit per­fek­ter Tex­tur und vol­lem Geschmack.

Linus Busch, Indus­trie­kauf­mann im drit­ten Aus­bil­dungs­jahr und Inha­ber der Zusatz­qua­li­fi­ka­ti­on Gabel­stap­ler­schein, über­nahm die Ver­la­dung und setz­te die Palet­te fach­ge­recht auf den Anhän­ger mit Pla­ne.

Mit einem gro­ßen Dank an die Flech­tor­fer Müh­le, ver­bun­den mit der Ein­la­dung zum Deut­schen Müh­len­tag nach Räb­ke sowie einer klei­nen Gegen­ga­be in Form von kalt­ge­press­tem Bio-Raps­öl, ende­te die logis­ti­sche Akti­on auf dem Betriebs­hof in Flech­torf.

Die Akti­on ver­bin­det Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart : Wäh­rend die Flech­tor­fer Müh­le heu­te moderns­te Tech­nik ein­setzt, erin­nert die groß­zü­gi­ge Mehl­spen­de in den his­to­ri­schen Ori­gi­nal­tü­ten an die Zeit, in der die­se noch von Hand abge­füllt wur­den. Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich am Pfingst­mon­tag auf die­se beson­de­re Gabe freu­en. Sie ist nicht nur ein kuli­na­ri­sches Geschenk, son­dern zugleich ein Stück regio­na­ler Geschich­te zum Mit­neh­men.

„Elm­gold“ — His­to­ri­sche Mehl­tü­ten

Eine beson­de­re Geschich­te ver­bin­det bei­de Müh­len bis heu­te : Der 1996 ver­stor­be­ne Müh­len­be­sit­zer Richard Liesebach, des­sen Vor­fah­ren die Was­ser­müh­le in Räb­ke bereits 1905 erwor­ben hat­ten, gehör­te eben­so wie die Vor­fah­ren des Flech­tor­fer Unter­neh­mers Mat­thi­as Thö­ne­be zur Müll­er­gil­de ent­lang der Schun­ter. Richard Liesebach berich­te­te zu Leb­zei­ten häu­fig und gern von den Zusam­men­künf­ten mit Wal­ter Thö­ne­be.

Die Räb­ker Müh­le gehör­te zu den rund 30 was­ser­ge­trie­be­nen Müh­len der Regi­on, die im Lau­fe des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts ihren Betrieb ein­stell­ten. Die Flech­tor­fer Müh­le hin­ge­gen ist bis heu­te erhal­ten geblie­ben – inzwi­schen aller­dings nicht mehr mit Was­ser­kraft betrie­ben, son­dern mit moder­nen, hoch­ef­fi­zi­en­ten und fre­quenz­ge­steu­er­ten Antriebs­ein­hei­ten aus­ge­stat­tet.

Ein auf­rich­ti­ger Dank gilt Herrn Thö­ne­be und Herrn Welk. Die Spen­de wird beim Deut­schen Müh­len­tag in Räb­ke einen beson­de­ren Platz erhal­ten.

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