Aktuelle Instandsetzungsarbeiten

Instandhaltungsarbeiten der letzten sechs Monate
Das Team Spezielle Operationen (TSO), das derzeit aus neun Mitgliedern besteht und bei besonderen Aufgaben immer wieder durch weitere Experten verstärkt wird, absolvierte seit Mitte April dieses Jahres insgesamt 35 dokumentierte Arbeitseinsätze.
Im Mittelpunkt der Tätigkeiten stand die Verschalung der Dachflächen zwischen den Sparren auf dem Sichterboden sowie in der nördlichen Tordurchfahrt. Die Unterspannbahnen befanden sich in diesen Bereichen in einem ausgesprochen unansehnlichen Zustand. Durch vorausgegangene Baumaßnahmen, beispielsweise den Bau des Schornsteins oder der Gaube für den Lastenaufzug, waren sie lediglich notdürftig geflickt worden.
Für das Team war daher schnell klar, was zu tun war: Lärchenschalbretter in größerer Stückzahl beschaffen, Gerüste aufbauen und anschließend mit einer durchdachten Arbeitsteilung ans Werk gehen.

Verschalung der Dachflächen
Zunächst wurden aus Dachlatten die erforderlichen Unterkonstruktionen gefertigt. Anschließend erfolgte die Verschalung der betreffenden Dachflächen. Während einige Mitglieder die Bretter passgenau nach Vorgabe zuschnitten, montierten andere die vorbereiteten Teile fachgerecht mit den entsprechenden Verbindungselementen. Durch diese professionelle Arbeitsteilung konnte die umfangreiche Aufgabe Schritt für Schritt bewältigt werden.
Professionelle Arbeitsteilung
Arbeitssicherheit hatte dabei oberste Priorität
Aufgrund der teilweise schwierigen baulichen Gegebenheiten ließen sich Gerüste an vielen Stellen nur mit erheblichem Aufwand aufstellen. Umso mehr waren Kreativität, Ideenreichtum und eine sorgfältige Planung gefragt, um die Arbeiten sicher durchführen zu können
Neben diesen umfangreichen Projekten standen natürlich auch die zahlreichen Routineaufgaben auf dem Programm. Dazu gehörten insbesondere Mäh- und Pflegearbeiten auf dem Gelände sowie die regelmäßige Reinigung des Reviers.


Gerinne des Wasserrades
Eine besondere Herausforderung stellte das Gerinne des Wasserrades nach dem Mühlentag dar. Nach 18 Jahren im Einsatz waren die Eichenbretter aus ihrer Verankerung gerissen und machten eine umfassende Reparatur erforderlich.
Tischlermeister Klaus-Dieter Bock
In einer gemeinsamen Aktion, an der ein Edelstahlunternehmen, der Forstbetrieb Rex und Tischlermeister Klaus-Dieter Bock beteiligt waren, konnte die Baugruppe fachgerecht instandgesetzt werden. Dabei waren nicht nur handwerkliches Können und fachliche Kompetenz gefragt, sondern auch ein erheblicher körperlicher Einsatz unter widrigen Bedingungen. Dank des gemeinsamen Engagements aller Beteiligten konnte auch diese anspruchsvolle Aufgabe bewältigt werden.

Leider muss das Team auch einen schmerzlichen personellen Verlust verkraften. Frank-Holger Koch, der seit zwei Jahren ein wertvolles Mitglied des TSO war, wird seinen Wohnort wechseln. Ihn und seine Ehefrau zieht es von Lelm an die Ostsee.
In den vergangenen Tagen wurde Holger gebührend verabschiedet. Lieber Holger, herzlichen Dank für deinen engagierten Einsatz, deine Unterstützung und die gemeinsame Zeit im Team. Für euren neuen Lebensabschnitt im Nordosten wünschen wir dir und deiner Ehefrau alles erdenklich Gute, viel Glück und Gesundheit!


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